Französischer Offizierssäbel der kaiserlichen Garde-Chasseurs à Cheval
1805–1814. Griff: Feuervergoldete Messinggarnitur, lederbezogener Griff mit Messingdrahtwicklung. Parierstange mit Minerva, Knauf als Löwenkopf.
Scheide: Feuervergoldete Bronze mit rautenförmigem Kartuschenfeld mit Kaiseradler. Zwei Gehänge mit reich verzierten Ringen und netzartigen Gravuren. Stahl-Ortband.
Klinge: Stahl, im ersten Drittel mit Waffentrophäen, Kaiseradler und Blattwerk graviert. Rückeninschrift: „Chasseur à cheval de la garde impériale“.
Größe: Gesamtlänge: 105 cm Klingenlänge: 86 cm Klingenbreite an der Basis: 3,2 cm
Literatur: Die Chasseurs à Cheval der Kaiserlichen Garde (1804–1815) waren eine Elite-Leichtkavallerie und persönliche Eskorte Napoleons, ausgezeichnet in zahlreichen Schlachten (Austerlitz, Eylau, Wagram, Feldzug 1814, Waterloo). Solche Offizierssäbel sind äußerst selten.